Über dieses Blog:


Ich dokumentiere hier die Journalistenhatz der NachDenkSeiten und des weltnetz.tv - und deren Umfeld.

Albrecht Müller veröffentlichte am 21. März 2014 in den NachDenkSeiten eine Liste mit Journalisten. Er forderte seine Leser dann auf, die Namen dieser Journalisten zu verbreiten und deren Glaubwürdigkeit "im Mark" zu erschüttern.
Namentlich erwähnt wurden auf dieser Liste folgende Journalisten: Josef Joffe (Zeit), Matthias Naß (Zeit), Marc Brost (Zeit), Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung), Claus Kleber (ZDF), Peter Frey (ZDF), Kai Diekmann (Bild), Klaus-Dieter Frankenberger (FAZ), Michael Stürmer (Welt.)

Albrecht Müller wörtlich: "Nennen Sie Namen. Denn die laufende Agitation ist nicht namenlos. Sie wird von Personen organisiert und getragen. Die Glaubwürdigkeit dieser Personen muss im Mark erschüttert werden."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=21155

Diese Medienverächtlichmachung (gepaart mit der Verteufelung - z.B. Wolfgang Schäuble als der "Leibhaftige" - von Politikern) ist eine brandgefährliche Entwicklung. Hinzu kommt, dass die NachDenkSeiten eine Kooperation mit dem weltnetz.tv verkündet haben.
"Dieter Böhm betreibt neben dem Thüringer Lokalsender [Salve TV] auch das Nachrichtenportal weltnetz.tv, dessen Domain auf Böhm registriert ist. Weltnetz.tv bezeichnet sich als „Plattform für linken Journalismus“, einem Journalismus in dem Herrscher wie Syriens Bashir al-Assad, Russlands Vladimir Putin oder Venezuelas Maduro als Verbündete gelten. Israel und die USA dagegen erscheinen auf dem Portal als Ausgeburten des Bösen." (localtimes-erfurt.de)
http://localtimes-erfurt.de/kalter-krieg-bei-salve-tv-ein-nachtrag/

Freitag, 31. Juli 2015

"Stopp Ramstein"

 
"Albrecht Müller und Jens Wernicke von den NachDenkSeiten gehören zu den Erstunterzeichnern dieses Appells."  (NachDenkSeiten, 31. Juli 2015)
 
 
Hier die Prominenz der Erstunterzeichner:



Alles glühende USA- und Israelfreunde...

Reiner Braun, Friedenswinter
Diether Dehm, Hamas-Versteher, weltnetz.tv und Friedenswinter
Wolfgang Gehrcke ("es gibt keinen linken Antisemitismus"), Putin-Versteher
Andreas Grünwald, Friedenswinter
Klaus Hartmann, Freidenker
Andrej Hunko, Putin-Versteher
Peter Jüriens, Mahnwachen
Albrecht Müller, weltnetz.tv und Friedenswinter
Alexander Neu, Putin-Versteher
Prinz Chaos II., Friedenswinter
Rainer Rupp, KenFM-Interviewgast
Sabine Schiffer, weltnetz.tv
Pedram Shahyar, Friedenswinter und Freund von Ken Jebsen
Jens Wernicke, NachDenkSeiten

Mittwoch, 29. Juli 2015

Von "besorgten" Bürgern

Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf  (NachDenkSeiten-Mitarbeiter und Spiegelfechter-Mitherausgeber) hat vollkommen recht:
"Besorgten" Bürgern gegenüber ist besondere Vorsicht und Misstrauen angebracht. Hinter ihrem "besorgt sein" verbergen sich oft neurechte, rassistische Motive.
 
Leider ist Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf entgangen, dass der Kreis der "besorgten" Bürgern grösser ist, als er in seinem Artikel  "Die Bezeichnung "besorgte Bürger" sollte uns Sorgen machen"  beschrieben hatte...
 
 
Die Frankfurter Rundschau wird in diesem Punkt schon deutlicher, wer auch noch alles zu den "besorgten" Bürgern gehört:
"Es war eine seltsame Runde, die da im September in Berlin zusammenkam – und deren Tatendrang an diesem Samstag in einer Demonstration vor dem Amtssitz des Bundespräsidenten gipfeln wird: Der Liedermacher Konstantin Wecker saß da, der Attac- und Friedensaktivist Pedram Shahyar, dazu der Publizist Albrecht Müller, der sich als linker Kritiker der Agenda-Politik von Gerhard Schröder profiliert hat, und schließlich Ken Jebsen, der als Radiomoderator vom RBB im Streit um antisemitische Äußerungen gefeuert wurde und dann zum Gesicht der montäglichen „Mahnwachen“ avancierte.
Unterzeichnet haben den Demo-Aufruf unter anderem die Publizistin Daniela Dahn, viele Politiker der Linken und Liedermacher wie Wecker und Reinhard Mey. Man sei besorgt, weil Bundespräsident, Regierung und „Teile der Opposition“ immer stärker auf militärisches Engagement setzten und „die Politik der Konfrontation gegen Russland weiter vorantreiben“ – „begleitet von einer Mehrheit der Medien“. Das Bündnis fordert Abrüstung sowie „die Auflösung der Militärblöcke, besonders der Nato!“ Unterstützer dafür hatten nicht zuletzt Müller, Wecker, Shahyar und Jebsen gesammelt, und die Vorbereitungen zum „Friedenswinter“ mit etlichen solcher Demos besorgten alte und neue Friedensbewegung zusammen. [...]
Erstaunlich ist nun, dass namhafte Teile der 80er-Jahre-Friedensbewegung und der Linkspartei sich mit den Mahnwache-Aktivisten verbünden – obwohl deren Köpfe wie Ken Jebsen und Lars Mährholz antisemitischen und antiamerikanischen Verschwörungstheorien nachhängen.
„Damit hat unser Aufruf nichts zu tun“, sagte Publizist Müller der Frankfurter Rundschau. „Aber nur weil man nicht bei jedem Thema einer Meinung mit allen Beteiligten ist, darf sich die Friedensbewegung doch nicht auseinanderdividieren lassen.“ Die großen Medien liebten eben die Schwarz-Weiß-Malerei, so Müller – aber dem verweigerten sich immer mehr Menschen."  (fr-online.de)
 
 
"Wir rufen alle, die um den Frieden in Europa besorgt sind und keinen neuen Kalten Krieg wollen, auf, sich an den diesjährigen Ostermärschen und Osteraktionen der Friedensbewegung zu beteiligen und sich mit den mutigen Menschen zu solidarisieren, die im Ukraine-Konflikt den Kriegsdienst verweigern bzw. desertieren."  (Friedenswinter)


"besorgte" Friedenswintler...
 

"Ich entschied mich, mir vor Ort ein Bild zu machen. Für mich persönlich war das wirkliche lausige Wetter der Lakmustest. Hatte es Lars Märholz als ein Niemand geschafft, mehr als eine Handvoll besorgter Bürger vor das Brandenburger Tor zu bekommen? Ja oder nein? Als ich ankam, standen ca. 150-200 Menschen um Mährholz herum. Er selber sprach über seine Sorgen bezüglich der Situation auf der Krim und kam später auf den Kapitalismus zu sprechen."  (Ken Jebsen)


Leseempfehlung:  "Ein offener Brief an die Bandbreite"
 

Sonntag, 26. Juli 2015

"Strichjunge" Benjamin Bidder oder Die Leitmedien nehmen das Hetz-Blog "Propagandaschau" wahr

 
 
Nachdem sich bereits die ARD-Korrespondentin Golineh Atai über das Hetz-Blog "Propagandaschau" und die erhaltenen Hassmails und Morddrohungen beklagt hatte, äusserte sich nun auch der Spiegel-Korrespondent Benjamin Bidder zur "besonders sachlichen Kritik" der NachDenkSeiten- und weltnetz.tv-nahen "Propagandaschau".
 
Hier die Medien-Favoriten des Hetz-Blogs "Propagandaschau", welche dort als "Die Guten" beworben werden:



Leseempfehlung:  "Ein aggressiver, wüster und vulgärer Ton"

Samstag, 25. Juli 2015

Morgens um fünf oder Linke, anarchistische Hass- und Gewaltphantasien

Es ist alles dabei: Das in-die-Fresse-Schlagen von Kindern, inbrünstiger Hass, Todeswünsche, Denunziation, "Darwin-Award" (schon wieder), Verhöhnung von Übergewicht, und so weiter und so fort.
 
Aber eine bessere und gerechtere Gesellschaft gründen, das wollen solche Figuren dann schon...
 

Freitag, 24. Juli 2015

"NachDenkSeiten now a Russian propaganda outlet" (David Vickrey)

"Germans who want to know the official Kremlin position on current events no longer have to turn to Russian state-controlled media outlets such as Sputnik News or RT Deutsch.  They just have to log onto to "the critical Web site" NachDenkSeiten.  Over the past year, the influential Web site has regurgitated every piece of misinformation and conspiracy theory published in the Russia-controlled media, often just linking to articles or videos on the propaganda channels RT Deutsch or Sputnik News. It is ironic that the publisher of NachDenkSeiten - Albrecht Müller - is constantly attacking the mainstream media in Germany and western Europe for its reporting on Russia and Ukraine; Müller is fond of using the Nazi word Gleichschaltung (roughly "coordination") to describe Western media..."

 
Artikel hier weiterlesen
 
 

Donnerstag, 23. Juli 2015

Heroische Erklärungen, aber keine brauchbaren Alternativen...

Der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring ist beim Hetz-Blog Propagandaschau und bei den NachDenkSeiten hoch im Kurs. Heute empfehlen die NachDenkSeiten wieder einmal einen Artikel von Norbert Häring, in welchem die "marxistische Denkweise" von Yanis Varoufakis in höchsten Tönen gelobt wird:
"Als prägnanter und kundiger Analytiker und Kommentator der griechischen Krise hatte sich der Sohn eines marxistischen Chemieprofessors, der die marxistische Denkweise schon als Jugendlicher einübte, einen beträchtlichen Bekanntheitsgrad und einen großen Fanclub erworben, weit über akademische Zirkel und weit über Griechenland hinaus."  (NachDenkSeiten, 23. Juli 2015)
 
 
 
Alexis Tsipras selbst sieht die "Genialität" Varoufakis' etwas anders:
"Tsipras liess offenbar seiner Frustration über die linken Abweichler in einer Parteisitzung freien Lauf. Wie griechische Medien berichteten, warf er ihnen vor, heroische Erklärungen abzugeben, aber keine brauchbaren Alternativen vorzuschlagen. Seine beissende Kritik galt nicht zuletzt den früheren Mitstreitern Janis Varoufakis und Panagiotis Lafazanis, den ehemaligen Ministern für Finanzen sowie für Energie und Umwelt."  (NZZ, 23. Juli 2015)
 
 
So sind sie eben, die Kapitalismusüberwinder: Heroische Erklärungen zuhauf, aber brauchbare Alternativen sucht man vergebens...

Wem nach mehr heroischen Erklärungen ist, möge sich doch bitte das Interview des NachDenkSeiten Mitarbeiters Jens Wernicke mit Prinz Chaos II. antun, der mit den Qurfröntlern Ken Jebsen und Pedram Shahyar in Athen war:  „Ein Dilemma, das keines ist“

Oder man tue sich das KenFM-Video des heroischen Pedram Shayar an...

"Die Kraft von unten..."
 

Dienstag, 21. Juli 2015

Ich bin ein Jens Berger-Versteher!

In seinem Artikel "Ich bin ein Tsipras-Versteher!" wehrt sich der Oekonom und Werbespezialist Jens Berger gegen den neu aufgekommenen Vorwurf vieler Linken - die schon die Revolution mit der Überwindung des Kapitalismus gewittert hatten - Tsipras sei ein Verräter.
 
Jens Berger schreibt zum Beispiel im heutigen NachDenkSeiten-Artikel (Auszüge aus dem Artikel):
"So schnell kann es gehen. Vor wenigen Wochen noch war Alexis Tsipras der Hoffnungsträger für Millionen Europäer, die mit der neoliberalen Agenda nicht einverstanden sind. Heute gilt er vielen linken Kommentatoren als „Verräter“."
 
"Vor zwei Wochen ließ Syriza dann das griechische Volk abstimmen, das sich mit großer Mehrheit gegen das Austeritätsdiktat aus Berlin und Brüssel aussprach. Dennoch beugte sich Alexis Tsipras und unterzeichnete letzte Woche ein Diktat, das in vielen Punkten sogar noch über die Forderungen hinausgeht, die das griechische Volk abgelehnt hat. Klar, Tsipras hat seine Ideale verraten und Syriza geht nun den Weg der meisten ehemals linken oder sozialdemokratischen Parteien – so zumindest die zu erwartende Reaktion vieler deutscher Syriza-Sympathisanten. Ist es wirklich so einfach?"
 
"Drei Viertel aller Griechen und auch die übergroße Mehrheit der Syriza-Wähler will prinzipiell im Euro bleiben. Und dies aus gutem Grund, schließlich bedeutet ein Ausschluss aus dem Euro eine ökonomische Katastrophe ersten Grades – zumal dann, wenn dieser Prozess nicht von den Institutionen begleitet wird und es keine ausgeklügelten Exit-Szenarien gibt."
 
"Es mutet zumindest mir grotesk an, wenn der ansonsten so vernünftige Ökonom Paul Krugman sich in einem Interview „enttäuscht“ von Syriza zeigt, da diese keinen „Plan B [hatten], wenn die Finanzhilfen ausblieben“. Wie sollte denn dieser „Plan B“ aussehen?"
 
"Wie immer man diese konkrete Entscheidung auch bewertet – Alexis Tsipras „Verrat“ vorzuwerfen, ist unredlich und feige."
 
"Es ist leicht daher gesagt, man solle die Troika doch vom Hofe jagen, die Schulden einfach nicht zurückzahlen, sich dem Diktat widersetzen und die Souveränität zurückerlangen. Schneidig hört sich das ja alles an. Aber was wären die Folgen eines derartigen Handelns? Was nutzt es, das „Richtige“ getan zu haben, wenn der Preis dafür nicht nur das eigene Leben, sondern gleich das Leben von Millionen Schutzbefohlenen ist?"
 
Es zeigt sich immer wieder, dass die NachDenkSeiten weder antikapitalistisch noch wachstumskritisch sind, denn  die NachDenkSeiten bekennen sich immer wieder klar zum Kapitalismus und zum Wachstum.  Dies schätze ich.  Was ich aber gar nicht schätze, ist ihr  penetranter Antiamerikanismus, ihre Nähe zu Antisemiten,  Querfröntler  und Reichsbürger und ihre brandgefährliche Medienverächtlichmachung.

Es soll tatsächlich einige Linke geben, die geglaubt hatten, die NachDenkSeiten wollten den Kapitalismus überwinden...

Montag, 20. Juli 2015

"Die rechtsradikale Seite DeutscheLobby.com hat die meisten Links zur Propagandaschau."

"Die rechtsradikale Seite DeutscheLobby.com hat die meisten Links zur Propagandaschau."
 
Dies schreibt heute die Watch-Seite "Propaganda", welche sich dem Hetz-Blog "Propagandaschau" angenommen hat.


Auch die NachDenkSeiten verlinken häufig wohlwollend und kritiklos auf die Propagandaschau. Zum Beispiel hier, hier, hier, hier oder hier, wo sich Wolfgang Lieb in einer Anmerkung auf das Hetz-Blog "Propagandaschau" als die glaubwürdigere Quelle beruft.
 
 

Samstag, 18. Juli 2015

"Springer abfackeln!"

Der Linkspolitiker (Wagenknecht-Flügel) Diether Dehm ist weltnetz.tv-Mitbegründer wie Albrecht Müller (NachDenkSeiten), Konstantin Wecker und Eckart Spoo. Die Eckart Spoo-Presseschau wurde nicht nur vom Hetz-Blog Propagandaschau beworben, sondern auch von Diether Dehm auf seiner Facebook-Seite...


 
 
Seit über 13 Stunden steht das dort, bei Diether Dehm: "Springer abfackeln!".
Noch Fragen?

Man muss Springer nicht mögen, aber diese Frage stellt sich trotzdem:
In einem Medienhaus wie Springer wird rund um die Uhr gearbeitet. Dürfen die dort tätigen Menschen das Haus vor dem Abfackeln noch verlassen - oder eher nicht?


Leseempfehlung:  "Vorsicht Nebenwirkungen: Die NachDenkSeiten können Extremismus und Gewalt hervorrufen..."
 
 

Freitag, 17. Juli 2015

Skandal: Springer-Journalisten müssen sich zur Marktwirtschaft bekennen!

Eckart Spoo (weltnetz.tv-Mitbegründer) verkündet in seiner neusten Presseschau empört: 
"Springer-Journalisten müssen sich auch zur Parteinahme für die Marktwirtschaft bekennen - also für den Kapitalismus."  (ab Minute 7:30)


Sowas aber auch...
Wo kämen wir denn hin, wenn alle Marktwirtschaft wollten!


Leseempfehlung:  "Nachtrag zur Kritik der Wachstumskritik: eine irrationale Debatte und attac auf einem unverständlichen Weg"  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten und weltnetz.tv-Mitbegründer)

Der überzeugte Kapitalist Albrecht Müller attackiert attac und rechnet mit Wachstumskritikern ab...

Donnerstag, 16. Juli 2015

Die Perle der NachDenkSeiten und des weltnetz.tv: Sabine Schiffer

Albrecht Müller lässt oft Leute in den NachDenkSeiten zu Wort kommen, die seiner Linie treu ergeben sind. So auch die blasse Sabine Schiffer im heutigen Artikel "Perlen im Internet: von Münkler bis Freital".
 
Worum geht es? Es geht um Watch-Blogs. Es ist ein blutleerer, oberflächlicher Artikel. Sabine Schiffer kommt nicht mal im Traum in den Sinn, dass die NachDenkSeiten selbst ein Watch-Blog sein könnten...
Meines Erachtens sind die NachDenkSeiten das aggressivste und gnadenloseste deutschsprachige Medien-Watch-Blog.
 
Albrecht Müller veröffentlichte am 21. März 2014 in den NachDenkSeiten eine Liste mit Journalisten. Er forderte seine Leser dann auf, die Namen dieser Journalisten zu verbreiten und deren Glaubwürdigkeit "im Mark" zu erschüttern.
Albrecht Müller wörtlich:

"Nennen Sie Namen. Denn die laufende Agitation ist nicht namenlos. Sie wird von Personen organisiert und getragen. Die Glaubwürdigkeit dieser Personen muss im Mark erschüttert werden."
 
Meines Erachtens kommt die Journalistenhatz der NachDenkSeiten und des weltnetz.tv inzwischen einer Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert nahe. Dies ist eine brandgefährliche Entwicklung. Hinzu kommt, dass die NachDenkSeiten eine Kooperation mit dem weltnetz.tv verkündet haben.

"Dieter Böhm betreibt neben dem Thüringer Lokalsender [Salve TV] auch das Nachrichtenportal weltnetz.tv, dessen
Domain auf Böhm registriert ist. Weltnetz.tv bezeichnet sich als „Plattform für linken Journalismus“, einem Journalismus in dem Herrscher wie Syriens Bashir al-Assad, Russlands Vladimir Putin oder Venezuelas Maduro als Verbündete gelten. Israel und die USA dagegen erscheinen auf dem Portal als Ausgeburten des Bösen." (localtimes-erfurt.de)
 
Sabine Schiffer erwähnt in ihrem Artikel unter anderem eine "sogenannte Nachdenkseiten-Watch"-Seite...


Mittwoch, 15. Juli 2015

Tsipras bittet um ein JA - Wagenknecht sagt NEIN

Während Alexis Tsipras händeringend um ein JA bittet, - nicht zuletzt weil damit auch seine politische Zukunft verknüpft ist - setzen sich Sahra Wagenknecht und die gesamte Linke trotzig für ein NEIN ein:
 
"Meine Zustimmung und die Zustimmung der gesamten LINKEN werden sie nicht bekommen. Ich sage Nein zu dieser europafeindlichen Politik, die nicht nur Griechenland dauerhaft zur Schuldenkolonie degradiert, sondern mit der auch Milliarden weitere Steuergelder verzockt werden."  (Sahra Wagenknecht, 15. Juli 2015)
 
Tja, Alexis, werde solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
 
Es gibt ja bereits Linke, die den Rücktritt von Alexis Tsipras fordern, weil er das OXI verraten habe...


 

Sahra Wagenknecht und die NachDenkSeiten:
"Der Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher ist gerade in der Debatte um Griechenland hetzend, armselig und gefährlich. Ich bin sehr froh, dass es alternative Angebote wie beispielsweise die Nachdenkseiten gibt, die zu Kritik und Widerspruch gegen die gängigen Parolen von Bild und Co ermutigen."  (Sahra Wagenknecht, 6. Juli 2015)

Dienstag, 14. Juli 2015

"Merkels Herrenmenschentum..." (Albrecht Müller)



... da habe ich bereits mit dem Lesen dieses NachDenkSeiten-Artikels aufgehört.
Muss ich mir nicht antun.


Montag, 13. Juli 2015

Fuck the Neo-Stalinistin

Sahra Wagenknecht (Die Linke) ist  wieder einmal kein Niveau zu tief und kein Vergleich zu dehmlich, um Schlagzeilen zu generieren...
 

 
Sahra Wagenknecht hat den neurechten Friedenswinter-Aufruf unterschrieben, wie auch Albrecht Müller (NachDenkSeiten, weltnetz.tv), Diether Dehm (Die Linke, weltnetz.tv), Konstantin Wecker (weltnetz.tv).
Was will man da noch erwarten...

Samstag, 11. Juli 2015

Oxi

 
Vorher 



Nachher
12. Juli 2015, 18:12
 

Klientelismus

"Der Historiker Heinz A. Richter hält den Klientelismus für das wesentliche konstitutive Element aller Balkanstaaten, die unter dem Muhtar-System des Osmanischen Reiches gestanden haben, inklusive Griechenlands."   (Wikipedia)
 
 
 Hat Europa denn begriffen, wie Griechenland funktioniert?
 
 
"Viele Griechen sind wütend, das stimmt. Aber das ist die Wut einer introvertierten Gesellschaft, die den Blick immer auf das eigene Land gerichtet hat. Wir Griechen wurden zu überzeugten Europäern, als nach 1981 die Brüsseler Geldquellen für uns zu sprudeln begannen. Jetzt, wo der Topf leer ist, sind wir gegen Europa, weil Europas Forderungen uns zu zerstören drohen. Beide Male haben wir nur das eigene Land im Blick. Die Griechen haben noch immer nicht begriffen, wie Europa funktioniert. [...]
Wie kann man denn nur glauben, Syriza würde mit dem Klientelwesen aufräumen? Tsipras hat sofort zahlreiche Posten an seine Leute vergeben, außerdem sind viele Funktionäre von Pasok nach der Wahl zu Syriza übergelaufen, um dort ihr altes Spiel weiterspielen zu können."  (Petros Markaris in der FAZ)


Donnerstag, 9. Juli 2015

Der Verdacht der Hannoverschen Allgemeinen

 
"Inzwischen keimt der Verdacht, dass Tsipras sein Land gar nicht mehr retten lassen will", glaubt die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG. "Weil fast 80 Prozent der Griechen den Euro behalten wollen, plant er möglicherweise aus ideologischen Gründen einen ökonomischen Selbstmord, den er wie einen Mord aussehen lassen muss - begangen von eiskalten Institutionen und hartherzigen Politikern wie Angela Merkel. Das Szenario würde die absurde Politik der griechischen Regierung tatsächlich erklären", notiert die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG (Presseschau, Deutschlandfunk, 9. Juli 2015)


Albrecht Müller sieht das auf seinen NachDenkSeiten natürlich ganz anders. Für ihn ist Tsipras nicht ein rücksichtsloser Falschspieler, der für seine ideologischen Spielchen das Leid vieler Griechen und Griechinnen in Kauf nimmt, sondern ein geschundenes Opfer:
"Die USA betrachten die Ukraine als ihr eigenes Spielfeld. [...] Der Westen verschifft schweres Kriegsgerät nach Osteuropa, auch über deutsche Häfen. Die Bundeswehr beteiligt sich an Manövern in der Ukraine.
[...] Was in den nächsten Stunden und Tagen folgt – die kalte Ablehnung einer Einigung mit Griechenland, es sei denn, die griechische Regierung kriecht total zu Kreuze – war vorhersehbar. Und diese Linie wird durchgehalten, auch wenn deshalb wie schon in der Vergangenheit nicht nur die Existenz, sondern auch das Leben vieler Menschen ausgelöscht wird. Wir lernen so, „Wertegemeinschaft“ neu und realistisch zu definieren."   (Albrecht Müller, 9. Juli 2015)

Albrecht Müller ist nicht nur ein Putin-Versteher, der jede Lüge und jede Hinterlist Putins rechtfertigt und gutheisst, er ist auch ein Tsipras-Versteher. Tsipras kann noch so viele leere Versprechungen machen und sich noch so oft widersprechen - Albrecht Müller will das alles nicht sehen. Aus ideologischen Gründen...

Mittwoch, 8. Juli 2015

Alexander Neubachers Punktlandung


"Griechenlands Regierung ist eine Beleidigung linker Werte."  (Alexander Neubacher)


Dienstag, 7. Juli 2015

Linken-Politiker und weltnetz.tv-Mitbegründer Diether Dehm fordert sofortigen Rücktritt von Wolfgang Schäuble

"Schäuble muss weg! Jetzt!
Der giftigste Zahn im Rachen des Monsters, das Millionen Menschen für das Gedeihen von Bankprofiten in Hunger und Krankheit stürzt, muss verschwinden."  (Diether Dehm)


Dass der Linken-Politiker und weltnetz.tv-Mitbegründer Diether Dehm einen an der Waffel hat, ist ja schon länger bekannt. Aber dass sich seine weltnetz.tv-Mitstreiter Albrecht Müller (NachDenkSeiten), Konstantin Wecker und Eckart Spoo nicht von solcherlei Äusserungen distanzieren, dies ist der eigentliche Skandal.
 


 
Ausgerechnet der ach so empathische Konstantin Wecker heisst die menschenverachtenden Äusserungen von Diether Dehm mit seinem Schweigen gut.
Ausgerechnet der ach so nachdenkliche Albrecht Müller, der sich in den NachDenkSeiten stets gegen den Antikapitalismus und für Wachstum ausspricht, schaut weg.
 
Meine Meinung: Das weltnetz.tv ist zu einem Sammelbecken frustrierter und durchgeknallter Greise geworden, die nach jedem Quäntchen Aufmerksamkeit gieren.

Es gibt Linke, die den sofortigen Rauswurf von Diether Dehm aus der Linkspartei fordern. Ich bin jedoch der Meinung, dass Diether Dehm passgenau dort hingehört: In den Wagenknecht-Flügel der Partei Die Linke!


Leseempfehlung:   "Spekulanten gehören aufgehängt. Punkt." oder Schon wieder ein weltnetz.tv-Gründungsmitglied bei Ken Jebsen

Montag, 6. Juli 2015

Nationale Front



"Die rechtsextreme Marine Le Pen gratuliert der griechischen Linken zu ihrem Abstimmungserfolg."  (FAZ)


"Eine starke nationale Front" müsse für die Verhandlungen mit den Geldgebern gebildet werden, forderte Tsipras.  (SPON)

Samstag, 4. Juli 2015

Rückschluss



Es ist weder Tsipras noch Varoufakis zuzumuten, sich mit Terroristen an einen Tisch zu setzen...



Donnerstag, 2. Juli 2015

Sie, die "tonangebenden politischen Kräfte"

Albrecht Müller hat eine fixe Theorie in seinem Kopf. Diese Theorie lautet:
Es gibt eine Elite, die es geschafft hat, die Gleichschaltung der Leitmedien herzustellen und die es geschafft hat,  die Sozialdemokraten und Sozialisten (Albrecht Müller schreibt "sogenannten Sozialisten") Europas „umzudrehen".
Kurz zusammengefasst: Es gibt eine riesige Verschwörung.
Und diese Verschwörung gilt es aufzudecken und dagegenzuhalten. Zu diesem Zweck betreibt Albrecht Müller die NachDenkSeiten. Dass er nicht objektiv informieren will, hat er längst zugegeben. Er will nicht objektiv sein, sondern ein Gegengewicht zur "Kampfpresse" sein. Eine Art guter David gegen böser Goliath. Der Begriff "Lügenpresse" vermeidet Albrecht Müller - er sei vorbelastet.
 
"In der Tat halten wir es für dringend notwendig, ein Gegengewicht zu der tendenziösen Berichterstattung der meisten Medien zu bilden.
[...] Wir haben gezeigt, dass besonders einflussreiche Meinungsmacher deutscher Medien mit den USA eng verflochten sind. Siehe hier.
Die Medien stellen sich mehrheitlich in den Dienst der Konfrontation. Sie verschärfen die Konflikte, statt für Milderung und Vernunft zu werben.
Eine kritische Begleitung des Geschehens findet kaum mehr statt.
[...] Weil wir das nicht wollen, halten wir mit den Nachdenkseiten und zusammen mit tausenden von gleich gesinnten Bürgerinnen und Bürgern mit unseren bescheidenen Kräften dagegen. Das mag man dann einseitig nennen. Sehr begründet ist diese Kritik deshalb nicht, weil die Potenziale für Information und Propaganda ausgesprochen ungleich verteilt sind."   (Albrecht Müller, 8. September 2014)
 
Dass die Mehrheit der grossen, renommierten deutschsprachigen Zeitungen der Welt gemerkt haben könnten, dass es sich bei Tsipras und Varoufakis um Chaoten und totale Versager handelt, die von Anfang an ein falsches Spiel getrieben haben, diese Möglichkeit sieht Albrecht Müller nicht. Weil die Mehrheit der grossen Zeitungen das Gleiche schreiben, sind sie gleichgeschaltet, so sein Fazit.


Wenn selbst der als links geltende Tages Anzeiger in Bezug auf Tsipras und Varoufakis von «unerreichter Unfähigkeit» schreibt, sollte das selbst einem Albrecht Müller zu denken geben - wenn er denn wollte oder könnte. Es handelt sich übrigens um ein Interview mit dem griechischen Historiker Ioannis Zelepos. Er muss "umgedreht" worden sein. Von ihnen, den "tonangebenden politischen Kräften"...

Leseempfehlung:   «Unerreichte Unfähigkeit»