Über dieses Blog:


Ich dokumentiere hier die Journalistenhatz der NachDenkSeiten und des weltnetz.tv - und deren Umfeld.

Albrecht Müller veröffentlichte am 21. März 2014 in den NachDenkSeiten eine Liste mit Journalisten. Er forderte seine Leser dann auf, die Namen dieser Journalisten zu verbreiten und deren Glaubwürdigkeit "im Mark" zu erschüttern.
Namentlich erwähnt wurden auf dieser Liste folgende Journalisten: Josef Joffe (Zeit), Matthias Naß (Zeit), Marc Brost (Zeit), Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung), Claus Kleber (ZDF), Peter Frey (ZDF), Kai Diekmann (Bild), Klaus-Dieter Frankenberger (FAZ), Michael Stürmer (Welt.)

Albrecht Müller wörtlich: "Nennen Sie Namen. Denn die laufende Agitation ist nicht namenlos. Sie wird von Personen organisiert und getragen. Die Glaubwürdigkeit dieser Personen muss im Mark erschüttert werden."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=21155

Diese Medienverächtlichmachung (gepaart mit der Verteufelung - z.B. Wolfgang Schäuble als der "Leibhaftige" - von Politikern) ist eine brandgefährliche Entwicklung. Hinzu kommt, dass die NachDenkSeiten eine Kooperation mit dem weltnetz.tv verkündet haben.
"Dieter Böhm betreibt neben dem Thüringer Lokalsender [Salve TV] auch das Nachrichtenportal weltnetz.tv, dessen Domain auf Böhm registriert ist. Weltnetz.tv bezeichnet sich als „Plattform für linken Journalismus“, einem Journalismus in dem Herrscher wie Syriens Bashir al-Assad, Russlands Vladimir Putin oder Venezuelas Maduro als Verbündete gelten. Israel und die USA dagegen erscheinen auf dem Portal als Ausgeburten des Bösen." (localtimes-erfurt.de)
http://localtimes-erfurt.de/kalter-krieg-bei-salve-tv-ein-nachtrag/

Samstag, 31. Oktober 2015

Albrecht Müller und Jens Berger verweigern sich jeglicher Diskussion über die Gründe des Ausstiegs von Wolfgang Lieb

Wolfgang Lieb hatte klar und deutlich geschrieben, weshalb er es mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte, weiterhin für die NachDenkSeiten zu arbeiten. Leicht gefallen ist ihm dieser Schritt nicht. Es erstaunt daher nicht, dass viele treue NachDenkSeiten-Leser - und auch viele Spiegelfechter-Stammkommentatoren - eine Diskussion über die von Wolfgang Lieb aufgeführten, schwerwiegenden Gründe verlangen.
Albrecht Müller und Jens Berger verweigern sich jedoch konsequent jeglicher Diskussion und Aufarbeitung. Ein besonders tragisches Schauspiel bot sich gestern Abend auf Facebook der NachDenkSeiten. Ein feiger Jens Berger flüchtete sich vor Jutta Ditfurths gestellten Fragen in lächerliche, fadenscheinige Ausreden. Dass Jutta Ditfurth im selben Thread vom rechten Mob beschimpft, beleidigt und diffamiert worden war, war keiner der NachDenkSeiten-Mitarbeiter eine Zeile wert. Albrecht Müller und Jens Berger scheinen tatsächlich der Meinung zu sein, einer längst fälligen Aufarbeitung der von Wolfgang Lieb genannten Entwicklung aus dem Weg gehen zu können und so zu tun, als sei alles im grünen Bereich. Auf dem Spiegelfechter hatte Jens Berger Forderungen nach einer Diskussion über den Ausstieg von Wolfgang Lieb einfach gelöscht (ich habe davon einen Screenshot veröffentlicht). Dieses Vorgehen ist der NachDenkSeiten, die eine Art "Gegenöffentlichkeit" sein wollen, unwürdig.
Auch dringend nötig wäre eine Diskussion über das Verhältnis mit Figuren wie Diether Dehm, den COMPACT-Autor Willy Wimmer und den "lupenreinen Demokraten" Ken Jebsen.
Vor nicht allzu langer Zeit stufte Jens Berger den glühenden Ken Jebsen noch so ein:
"...Das erinnert mich an einen der gelöschten Kommentare. Darin fragt Florian Hauschild, warum “Kritik am Geldsystem antisemitisch” sein soll. Diese Frage hat es in sich. Schließlich sind es ja die Mährholzens, Jebsens und Hauschilde, die eine Verbindung von FED/Geldsystem zum Judentum herstellen … was freilich abstrus ist. Wer auf diese Frage überhaupt antwortet, erkennt damit – ob er es will oder nicht – an, dass diese dämlichen Thesen diskussionsfähig sind."  (Jens Berger, Spiegelfechter)

 
Gestern jedoch stellte sich Jens Berger schützend vor Ken Jebsen, stilisierte ihn allen Ernstes zum "Schmuddelkind"-Opfer und versuchte die Annäherung Albrecht Müllers an Ken Jebsen zu beschönigen.
In Bezug auf Jürgen Elsässers COMPACT-Autor und Pleisweiler Gespräche-Gast Willy Wimmer stellte sich Jens Berger sogar blöd:
 
"Und was Elsässer angeht - was hat denn bitte schön dieser Unappetitling mit den NachDenkSeiten zu tun? Sind wir mit dem auch über zehn Ecken verwandt oder verschwägert? Wäre mir neu."  (Jens Berger, 30. Oktober 2015)
 
Nein, zehn Ecken sind es nicht. Ausserdem ist der von Albrecht Müller hochgelobte, "segensreiche" Willy Wimmer auch gefeierter Autor auf KOPP-Online.
Macht nur weiter so...



Freitag, 30. Oktober 2015

Statement auf KenFM von Diether Dehm, Ottfried Fischer, Uli Gellermann, Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht, Konstantin Wecker u.a.

 

"Wir wollen weiterhin, dass die „Nachdenkseiten“ in diesem Sinne stärker werden, sich noch stärker mit anderen kritischen Medien („Weltnetz.tv“, Konstantin Weckers „Hinter den Schlagzeilen“, „Ossietzky“, „Rationalgalerie“, „Kontext.TV“ u. ä.) vernetzen. Deutschland, das seinen Sozialstaat schon lange vor den Flüchtlingen zu ruinieren begonnen hat, und sich ohne Beseitigung der von Konzernen, Großbanken und NATO-Strategen zu verantwortenden Ursachen von Völkerwanderung und Flucht in Ausweglosigkeiten manövriert und in dreizehn Staaten Krieg führt, hat Meinungsvielfalt auf dem Boden des Grundgesetzes gegen Militarismus und neoliberalen Freihandel, hat also die „Nachdenkseiten“, nötiger denn je.
Daniela Dahn
Diether Dehm
Ottfried Fischer
Uli Gellermann
Oskar Lafontaine
Peter Sodann
Sahra Wagenknecht
Konstantin Wecker"  (KenFM)
 

 
Tja, Wolfgang Lieb hat nachgedacht - und ist ausgestiegen...

Fall Ganser/Wernicke: Die NachDenkSeiten geben nachträglich eine mögliche Interessenkollision zu

"Hinweis zu möglichen Interessenkollisionen: Jens Wernicke, der das Interview für die NachDenkseiten führte, ist auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter, des von Danielle Ganser geleiteten Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) tätig."  (verantwortlich: Jens Berger, NachDenkSeiten)

Dieser Hinweis hat leider einen kleinen Schönheitsfehler. Ein Telepolis-Stammkommentator beschreibt ihn so:
 
"Die "NachDenkSeiten" haben jetzt ihren Artikel ergänzt:
Zitat: "Hinweis zu möglichen Interessenkollisionen: Jens Wernicke, der das Interview für die NachDenkseiten führte, ist auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter, des von Danielle Ganser geleiteten Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) tätig."
Naja, immerhin.
Allerdings ohne diesen Hinweis auch als Nachtrag zu kennzeichnen, Transparenz sieht für mich anders aus. Bei einer Seite die sich nach eigener Beschreibung "Die kritische Website" nennt, könnte man mehr erwarten. Transparent wäre es, die Nachträge auch als solche zu kennzeichnen, vor allem wenn man auf die Petition „Transparenz auf #Wikipedia!“ hinweist. Auch bei Heise werden Nachträge gekennzeichnet, sogar hier im Forum (Editiert am...) das ist eigentlich auch üblich.
Apropos Heise, guck Dir mal diesen Artikel an:
"Die Welt im Erdölrausch"
Nur zur Info: Ein Interview mit Herrn Ganser, geführt von Jens Wernicke.
Irgendwie lustig."  (andlonn)

 
Dr. Daniele Ganser in Aktion - vor
dem Logo von KenFM
 
 



Donnerstag, 29. Oktober 2015

Ein "Offener Brief" eines linken Bündnisses, welches vor Daniele Ganser warnt, wird von Telepolis zerrissen

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende!
Mit großer Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass in der nächsten Woche auf Einladung der Fakultät für Kulturreflexion Dr. Daniele Ganser zu einer öffentlichen, kostenpflichtigen Veranstaltung als Referent eingeladen ist.
Daniele Ganser stellt Verschwörungstheorien insbesondere zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als in der Wissenschaft zu diskutierende Erklärungsansätze dar. In seinen Vorträgen unterschlägt er längst geklärte Sachverhalte und stellt Fragen als offen dar, die eine plausible und nahliegende Erklärung haben. Vertreter der ETH Zürich und der Universität Zürich, an denen Daniele Ganser beschäftigt war, lehnen seine Ideen als „völlig absurd“ ab und legen Wert auf die Feststellung, dass Ganser sie nicht während seiner Arbeit als Wissenschaftler an den Universitäten, sondern in seiner Freizeit entwickelt. Auch die Universität Basel, an der er anschließend arbeitete, distanzierte sich wegen seiner Ansichten zu 9/11 von Ganser. Der Rektor der Uni Basel, Antonio Loprieno, sagte in dem Zusammenhang, dass er Gansers Thesen zu 9/11 dieselbe empirische Wahrscheinlichkeit wie der Theorie, dass Ausserirdische die ägyptischen Pyramiden gebaut haben könnten, beimesse. Damit benennt er in etwa das Niveau, auf dem sich die Ausführungen Daniele Gansers bewegen. Gansers Thesen sind ungefähr so seriös wie die Erich von Dänikens.
Im März 2015 hat das Bündnis Witten gegen Verschwörungswahn, bestehend aus den Wittener Ortsgruppen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Piratenpartei NRW, Bürgerforum, WBG, Die PARTEI, Witten Direkt, Jusos, Grüne Jugend und Ring politischer Jugend gemeinsam mit vielen Einwohnern der Stadt gegen den „1. Alternativen Wissenskongress“ (AWK) in Witten demonstriert und über die dort auftretenden rechtspopulistischen Verschwörungstheoretiker aufgeklärt. Das Bündnis konnte damals nicht verhindern, dass diese Veranstaltung stattfindet.
Dennoch demonstrierten über 250 Wittenerinnen und Wittener am Veranstaltungstag vor dem Saalbau. Ein Erfolg ist auch, dass der 2. AWK, anders als ursprünglich angekündigt, nicht mehr in Witten, sondern in Iserlohn stattfindet. Dieser Erfolg wird nun allerdings durch die Universität Witten / Herdecke in Frage gestellt, die mit Daniele Ganser einen der Referenten dieser
2. Ausgabe des AWK nach Witten einlädt.
Daniele Ganser tritt regelmäßig mit anderen bekannten Verschwörungstheoretikern auf, so etwa mit Jürgen Elsässer, dem Chefredakteur des rechtspopulistischen Magazins Compact, und der AIDS-Leugnerin Juliane Sacher auf der vom Schweizer Sektengründer Ivo Sasek veranstalteten Anti-Zensur-Konferenz, die in der Vergangenheit auch Holocaust-Leugnern eine
Bühne bot. Immer wieder führt er Interviews mit Ken Jebsen, einem weiteren bekannten Vertreter der Verschwörungstheoretiker-Szene, der auch bei den rechtsoffenen „Montagsmahnwachen für den Frieden“ sehr aktiv ist.
Wir können nicht nachvollziehen, wieso die Uni W/H Ganser eine Bühne zur Verfügung stellen will. Beim geplanten Thema soll er laut Mitteilung der Universität zeigen, „welche Recherchemöglichkeiten das Internet an die Hand gibt und wie man zwischen Fakten, Meinungen und Propaganda unterscheiden kann.“ Wenn Ganser hier nicht selbst als Negativbeispiel herhalten soll, hat man hier wohl den Bock zum Gärtner gemacht.
Bei früheren Vorträgen gab er dazu den Rat: Exklusiv auf Youtube suchen statt die Abendnachrichten zu schauen. Dieses Argumenationsmuster entspricht in etwa dem PEGIDA-Spruch „Lügenpresse halt die Fresse!“, nur dass Ganser es auf eine vornehmere Art und Weise ausdrückt. Das Publikum, das sich von Gansers Thesen angesprochen fühlt, dürfte dementsprechend zum größten Teil aus PEGIDA- und AfD-Anhängern und einem irrlichtenden Verschwörungstheoretikermilieu bestehen.
Die Grenze zwischen pluraler Meinungsbildung, akademischen Ideenstreit und politischer Meinungsmache plumpster Art, sind daher mit der Einladung Daniele Gansers klar überschritten. Innerhalb der seriösen akademischen Welt ist es unbestrittener Konsens, dass nicht jeder kruden These unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit ein Forum geboten wird. Die Universität Witten / Herdecke sollte sich daher entscheiden, ob sie auf dem Boden der Wissenschaft stehen möchte oder als vermeintlicher Tabubrecher lieber halbseidene Gestalten ihren Studierenden als Gesprächspartner anempfiehlt.
Hinzu kommt, dass laut Presseberichten Herr Ganser für seine Vorträge 5000 Schweizer Franken bekommt. Es liegt daher offen auf der Hand, dass die Universität Witten / Herdecke Herrn Ganser und seinen Theorien nicht nur ein Forum bietet, sondern ihn bei seiner Arbeit auch finanziell unterstützt. Nicht zuletzt wollen wir Sie darauf hinweisen, dass zwar möglicherweise Ihre
Studierenden im Rahmen ihrer Seminare auf die fragwürdigen Theorien und Argumente vorbereitet wurden, die beim Vortrag anwesende Öffentlichkeit jedoch nicht. Gerade in Zeiten von einer erstarkenden PEGIDA braucht es unserer Meinung nach keinen weiteren Nährboden für ähnliche, weltfremde und undifferenzierte Äußerungen – erst recht nicht bei einer öffentlichen Veranstaltung unter dem Deckmantel der Wissenschaft.
Wir fordern daher die Universität Witten / Herdecke auf, Daniele Ganser wieder auszuladen und sich von ihm und seinen Thesen zu distanzieren. Wir sind für Meinungsfreiheit, halten aber die Kongresse und die Verschwörungstheoretiker-Szene, in der er sich bereits freiwillig regelmäßig bewegt, für einen passenderen Rahmen für seine abwegigen Thesen.
Mit freundlichen Grüßen,
SPD Witten
Bündnis 90/Die Grünen Witten
Piratenpartei NRW
Jusos Witten
Grüne Jugend Witten
Antifabündnis Witten
Trotz Allem – Soziokulturelles Zentrum Witten"

Von KOPP-Online als "Alternative zum gleichgeschalteten
Einheitsbrei" gepriesen: Positionen von KenFM


Dieser "Offene Brief" eines eher linken Bündnisses wird heute von einem Telepolis-Autor zerrissen und das Bündnis wird in die rechte Ecke gestellt. Im Telepolis-Artikel fallen dann solche Äusserungen über die Ganser-Warner:

"Verschwörungstheoretiker,
besorgte Bürger,
selbst ernannten McCarthys,
krude Verschwörungstheorien,
aberwitzig-naive Zurechnung,
reaktionäre Zensuraufruf,
selbsternannten Inquisition,
grenzen an Realsatire,
durchweg hysterische Hexenjagd,
provinziellen Blockwarten,
Zensur-Eiferer,
Wittener Zensur-Taliban"


Dok vom durchgeknallten Hetz-Blog "Propagandaschau" hätte diesen Artikel nicht besser hingekriegt...
Dass der Telepolis-Artikel bei den heutigen "Hinweisen des Tages" der NachDenkSeiten an erster Stelle steht, braucht nicht zu verwundern.
Jens Bergers Anmerkung zum Telepolis-Artikel:
"Danke Markus Kompa für diesen tollen Artikel, der sicher mit sehr spitzer Feder geschrieben ist, aber genau dadurch zum Nachdenken anregen sollte."  (Jens Berger, NachDenkSeiten)

Tja, Wolfgang Lieb hat - im Gegensatz zu Jens Berger - auch nachgedacht - und ist ausgestiegen...




Mittwoch, 28. Oktober 2015

Weshalb verschweigen die NachDenkSeiten ihre Verbindungen zu Daniele Ganser?

"COMPACT ist es gelungen, erstmals überhaupt Karl-Heinz Hoffmann, Gründer der Wehrsportgruppe, und Daniele Ganser zu einem Streitgespräch vor die Kamera zu bitten."  (COMPACT)
 

Daniele Ganser und Karl-Heinz Hoffman bei COMPACT


Daniele Ganser (SIPER-Institut) hingegen war es gelungen, Jens Wernicke (NachDenkSeiten) als Mitarbeiter seines SIPER-Institutes zu gewinnen...
 
Ein Telepolis-Stammkommentator meinte dazu:
"Auf den Nachdenkseiten führt ein gewisser Herr Jens Wernicke ein Interview mit Markus Fiedler der zusammen mit Frank Michael Speer für den Film "Die dunkle Seite der Wikipedia" verantwortlich ist. In dem Film geht es um gezielte Manipulation von Wikipedia.
[...] Der Film bezieht sich immer wieder auf ein konkretes Beispiel des Wikipedia Eintrags zur Person "Daniele Ganser" da er in seinem Wikipedia Artikel, laut den Machern des Films, als Verschwörungstheoretiker verunglimpft wird und sich an diesem Beispiel einiges leichter erklären lässt.
Ich finde es irgendwie befremdlich, das bei einem Interview über einen Film der aufzeigen will, "dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert" und bei einer Seite wie den NachDenkSeiten, es anscheinend noch nicht einmal für nötig erachtet wird, zu erwähnen, das der Interviewer Herr Jens Wernicke ein Mitarbeiter von der besagten Person Daniele Ganser ist.
[...] Vor allem dann, wenn sich die "NachDenkSeiten" unter anderem dieses Ziel gesetzt hat:
"NachDenkSeiten wollen hinter die interessengebundenen Kampagnen der öffentlichen Meinungsbeeinflussung leuchten und systematisch betriebene Manipulationen aufdecken."
Und erst recht befremdlich, wenn derjenige der das Interview führt, solche Fragen stellt:
"Das heißt, die Wikipedia reproduziert öffentliche Demagogie. Inwiefern denn genau? Und welche Folgen zeitigt das?"
und weiter:
"Linke werden also auch bei der Wikipedia als Rechte inszeniert und eine spezifische Form von Gesellschaftskritik diffamiert? Der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke hat, wenn auch nicht zum Komplex Wikipedia, so aber doch zu Methode und Vorgehen, unlängst ja ein Buch geschrieben, in dem er einen immer weiter um sich greifenden Rufmord gegen Linke konstatiert. Der Wahnsinn scheint also Methode zu haben…"
(Anmerkung: Das ist doch keine Frage mehr? Das hat einen ganz anderen Charakter.)
usw. usw....:
Fazit:
Der eigene Mitarbeiter von Daniele Ganser interviewt den Macher eines Filmes, der über Manipulation, Meinungsdiktatur und der "Struktur eines speziellen Personenkreises" aufklären will und ganz nebenbei noch die Reputation eines gewissen Daniele Ganser verbessern möchte, ohne auf der Seite einen Hinweis darauf zu finden, das es sich um einen Mitarbeiter von Herrn Ganser handelt? Das ist nicht deren Ernst?
Das Ganze auf einer Seite deren Ziel es ist, "hinter die interessengebundenen Kampagnen der öffentlichen Meinungsbeeinflussung zu leuchten und systematisch betriebene Manipulationen aufzudecken."
Ähm? Wie bitte? Welche "Kampagnen", "Meinungsbeinflussungen"und "Manipulationen" sind gemeint? Ihre eigenen anscheinend nicht.
Ja, ich glaube zu wissen warum Wolfgang Lieb da nicht mehr mitmachen wollte.
Das ist unterirdisch."  (andlonn)


Dass Albrecht Müller den PEGIDA-Versteher  und COMPACT-Autor Willy Wimmer zu den Pleisweiler Gesprächen einlud, erstaunt dann nicht mehr so sehr.
 
 
 
Es würde mich auch nicht erstaunen, wenn sich der von Albrecht Müller hochgelobte, "segensreiche" Willy Wimmer auch noch vom KOPP-Verlag interviewen lassen würde...


Nachtrag von 14:00 Uhr

Daniele Ganser machte vorgestern auf dem russischen Satiresender Propagandasender RT Deutsch Werbung für KenFM und die NachDenkSeiten:

Dienstag, 27. Oktober 2015

"... die sich zusammentun um den Goliath der Desinformation und Lüge das Fürchten zu lehren!"

Am 19. März 2015 verkündete weltnetz.tv in ihrem Artikel, dass der NachDenkSeiten- und weltnetz.tv-Mitbegründer Albrecht Müller eine Kooperation der NachDenkSeiten mit dem weltnetz.tv starte, um "den Goliath der Desinfomation und Lüge das Fürchten zu lehren!"...


Albrecht Müllers Videobotschaft über
Medienmacht und Manipulation
(weltnetz.tv)
 
 
Noch sei nicht alles verloren:  "Doch noch ist nicht alles verloren. Es gibt eine Reihe von Medien, teils kleinen Blogs und Internetseiten, die dem Wahnsinn den Kampf angesagt haben - mit den Mitteln und Möglichkeiten, die sie eben haben. Dass diese Mittel weit kleiner ausfallen, als was ZDF und FAZ so aufbringen können, liegt auf der Hand. Darum müssen wir zusammenarbeiten, kooperieren."  (weltnetz.tv)
 
Auch damit wird Wolfgang Lieb wohl nicht einverstanden gewesen sein, denn inzwischen ist klar geworden, wen Albrecht Müller mit dieser "Reihe von Medien, teils kleinen Blogs und Internetseiten" gemeint hatte:  KenFM, Propagandaschau, Ständige Publikumskonferenz, Institut für Medienverantwortung, Rationalgalerie, Spiegelfechter, Kritisches-Netzwerk, Neue Rheinische Zeitung, RT Deutsch, Rebellunion, Hinter den Schlagzeilen, usw.
 
Diether Dehm und Konstantin Wecker gehören, nebst anderen, auch zu den Mitbegründern von weltnetz.tv.
 


Montag, 26. Oktober 2015

Golineh Atai (ARD) dankt Wolfgang Lieb

 

Respekt!


Was sonst noch so war...

Jutta Ditfurth schrieb gestern:
"Sahra Wagenknecht will mit Pegida reden: "… es gibt eine Reihe von Leuten, die da hingehen, weil sie die herrschende Politik ablehnen …"."
 
(Da kommt mir doch gleich Albrecht Müller in den Sinn. Er sei deshalb zu Ken Jebsen gegangen, weil auch der Compact-Autor und Pegida-Versteher Willy Wimmer schon bei Ken Jebsen gewesen sei!)

Und Jutta Ditfurth schlussfolgert: "Spätestens mit dieser Aussage hat sich Wagenknecht selbst in die Querfront eingereiht."

Sehe ich ganz ähnlich!
Übrigens: Seit einigen Wochen schreibt Oskar Lafontaine regelmässig Kolumnen für die NachDenkSeiten.

"Die Debatte sollte wo anders geführt werden." oder Müllers Stellvertreter verweigert eine Diskussion über Wolfgang Liebs Weggang bei den NachDenkSeiten

Immer wieder stellt Jens Berger  NachDenkSeiten-Artikel bei seinem Polit-Blog Spiegelfechter zur Diskussion.
Gestern nun schlug ein Stammkommentator beim Spiegelfechter vor, den Weggang von Wolfgang Lieb (Mitbegründer der NachDenkSeiten und ehemaliger Freund und Partner von Albrecht Müller) als Open-Thread zur Diskussion zu stellen.
Heute Morgen antwortete der Spiegelfechter-Gründer und Stellvertreter von Albrecht Müller darauf wie folgt:

 
  

"Lieber a^2,
das geht aus m.E. verständlichen Gründen nicht. Ich bin Mitarbeiter der NachDenkSeiten und da die “SF-Gemeinde” das natürlich nicht “sachlich und solidarisch” debattieren wird, würde das in einer “Schlammschlacht” ausarten. Daran habe ich verständlicherweise kein Interesse. Die Debatte sollte wo anders geführt werden.  Sorry"  (Jens Berger, Albrecht Müllers Stellvertreter)

 
Derweil wird bei der von NachDenkSeiten häufig und wohlwollend verlinkten "Ständigen Publikumskonferenz", deren Vorsitzende Maren Müller ist, Wolfgang Lieb als "U-Boot" und als einen Mann beschrieben, den man nicht mehr ernst nehmen könne und der versuche, Albrecht Müller "in die Querfrontlinie zu schieben".  Maren Müller ist auch Autorin beim Hetz-Blog Propagandaschau.

Maren Müller, "Ständige Publikumskonferenz",
bei RT Deutsch über öffentlich-rechtliche Medien

 

Sonntag, 25. Oktober 2015

Die Otto Brenner Stiftung braucht künftig nur noch Wolfgang Lieb zu zitieren

Gross war das Geschrei der Getroffenen, als die Otto Brenner Stiftung ihr Querfront-Arbeitspapier in Netz stellten. Albrecht Müller war mehrere Tage sprachlos, danach brach bei ihm Wut und Empörung bahn. Er, der Mitbegründer der als seriös geltenden NachDenkSeiten ein Querfröntler - nur weil er Ken Jebsen ein Interview gegeben habe? Schliesslich habe auch der Compact-Autor Willy Wimmer dem mit "grosser intellektueller Kraft und Energie" ausgestatteten Ken Jebsen ein Interview gegeben. Albrecht Müller schäumte und spie Gift und Galle gegen die Otto Brenner Stiftung, die er in seinen NachDenkSeiten bisher stets lobend erwähnte, wenn sie "etablierte Medien" aufs Korn genommen hatte.
Auch Ken Jebsen tobte. Als die Otto Brenner Stiftung das Querfront-Arbeitspapier dann offline stellten, war die Häme von Ken Jebsen gross. Auch auf Facebook und Youtube verhöhnte und beschimpfte er die Stiftung und Wolfgang Storz, den Autor. Seine Anwälte habe er eingeschaltet, prahlte Ken Jebsen, die würden es denen jetzt zeigen. Albrecht Müller triumphierte ebenso, sprach sogar von Wiedergutmachung.
Inzwischen ist das Arbeitspapier wieder online; man habe sich mit Ken Jebsen Anwälten nicht auf eine aussergerichtliche Einigung verständigen können, heisst es in der aktuellen Erklärung der Otto Brenner Stiftung vom 19. Oktober 2015. Auf die Unterlassungserklärung und die Schadenersatzforderungen sei man nicht eingegangen.
Nun stellt sich mit dem Abschiedstext von Wolfgang Lieb heraus, dass alles noch viel schlimmer ist, als es die Otto Brenner Stiftung in ihrem ersten Arbeitspapier beschrieben und angedeutet hatte. Bei einem allfälligen Gerichtsverfahren gegen teure Anwälte Ken Jebsen und Albrecht Müller braucht die Otto Brenner Stiftung nun nur noch Wolfgang Lieb zu zitieren...
Also, Fans von KenFM und NachDenkSeiten: Dann spendet mal schön weiter!


 
Meines Erachtens war das Arbeitspapier zur Querfront-Studie in Bezug auf das weltnetz.tv, den weltnetz.tv-Mitbegründer Albrecht Müller und die NachDenkSeiten bereits in der ersten Version viel zu vage, mangelhaft und oberflächlich. Hätte Wolfgang Storz über Albrecht Müller besser recherchiert, wären die Verflechtungen mit der neurechten Querfront- und Truther-Szene viel deutlicher zu erkennen gewesen.
Vielleicht sollte ich mit Wolfgang Storz doch mal Kontakt aufnehmen.
 
"Werden die nds ihren Kurs korrigieren, wenn wir Ihnen öffentlich sagen, dass rote-fahne.eu, dass weltnetz, dass KenFM, dass Elsässer nichts mit unserem Ansatz zu tun haben, nichts “mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist”, gar nichts?"  (Hartmut Finkeldey auf seinem Blog "Kritik und Kunst").  Nein, Hartmut Finkeldey, werden sie nicht!
 
Wenn das weltnetz.tv (zu deren Mitbegründer nebst Albrecht Müller auch Diether Dehm, Konstantin Wecker u.a. gehören) keine Querfront ist, dann sind Ken Jebsen und Jürgen Elsässer lupenreine Demokraten...


Leseempfehlung:  "Albrecht Müller schwingt jetzt auch die Abmahnkeule"

Samstag, 24. Oktober 2015

Chapeau, Wolfgang Lieb!

Dass es unter der Oberfläche der NachDenkSeiten gären muss, vermutete ich schon länger. Ich hätte allerdings eher erwartet, dass Jens Berger das Handtuch wirft, nicht Wolfgang Lieb, der langjährige Partner und Freund von Albrecht Müller. Ich habe mich in Jens Berger also wieder einmal getäuscht. Dabei war er es, der mich vor rund drei Jahren in geduldigen Gesprächen von meiner Zins- und Wachstumskritik und vom Antiamerikanismus "geheilt" hatte. Inzwischen ist er selbst zu einem Querfröntler geworden.
Gestern Abend traf mich der Abschiedstext von Wolfgang Lieb mit voller Wucht. Alles hat er schonungslos auf den Tisch gebracht: Albrecht Müllers Hass auf die USA, die obsessiv gewordene Medienverächtlichmachung, die Mauscheleien mit dubiosen Figuren der Mahnwachen- und Truther-Bewegung, das gierige Schielen nach Klickzahlen, den verächtlichen Umgang mit mahnenden Kritikern, selbst mit jahrelangen Gönnern, die vergeblichen Bemühungen, Albrecht Müller zur Vernunft zu bringen. Also genau das, worauf viele andere Kritiker - auch ich - seit Monaten hinweisen.
Wolfgang Lieb hat sich alles von der Seele geschrieben; er muss den Text - eine veritable Abrechnung - schon länger vorbereitet haben. Dass er ihn gestern Freitagabend ins Netz stellte, war Kalkül. Ich gehe davon aus, dass dies nicht im Einvernehmen mit Albrecht Müller geschah. Zu erbärmlich die darauf veröffentlichte Stellungnahme von Albrecht Müller.

 

"Dass Wolfgang Lieb sich zurückzieht, ist schon deshalb bedauerlich, weil die NachDenkSeiten gerade in den letzten Monaten einen großen Sprung nach vorn gemacht haben", schreibt Albrecht Müller. Ja, nach vorn, Richtung KenFM, Daniele Ganser, Pedram Shahyar und Willy Wimmer, den PEGIDA-Versteher.
Niemand soll von Albrecht Müller Einsicht erwarten. Er wird seine Geisterfahrt unbeirrt weiter führen. Die Klickzahlen werden steigen. Besonders dieses Wochenende...

Ich wünsche Wolfgang Lieb alles Gute!
 

Freitag, 23. Oktober 2015

NachDenkSeiten-Wernicke ist Mitarbeiter bei Daniele Ganser


 


Noch Fragen?


Nachtrag von 18:25 Uhr

 
 
 


In eigener Sache

Ich werde immer wieder gefragt, wie mein Spendenkonto lauten würde, damit man mich finanziell unterstützen könne. Lieb gemeint, liebe Leute, aber das müsst ihr nicht. Ich werde vom CIA und vom Mossad mehr als grosszügig bezahlt und bin auch sonst auf Rosenblüten gebettet. Man möge doch bitte folgende Institutionen unterstützen - sie haben es nötiger als ich:
 
RT Deutsch  (Diesem unverzichtbaren Satiresender ist das Budget massiv gekürzt worden. RT Deutsch darf nicht sterben!)
 
NachDenkSeiten  (Anwälte sind teuer!)
 
Konstantin Wecker, weltnetz.tv-Mitbegründer  (Die Pläne für den neuen Spa-Bereich im Ferienhaus in der Toskana sind fertig)
 
Evelyn Hecht-Galinski  (Rechtsanwalt Reinecke arbeitet auch nicht gratis)
 
Ken Jebsen, Neoanarchist  (Antilopenjagd, Otto Brenner Stiftung)
 
weltnetz.tv  (für eine längst fällige Gehaltserhöhung der weltnetz.tv-Geschäftsführerin Jenny Desoi, Tochter des weltnetz.tv-Mitbegründers und Antisemitismus-Experten Diether Dehm)
 
Pedram Shahyar  (Als hauptamtlicher Friedenswintermahnwacher und nebenamtlicher Tanzlehrer benötigt man immer Geld)
 
junge Welt  (für ein noch menschenwürdigeres Zeilenhonorar)
 

Donnerstag, 22. Oktober 2015

" ...der italienische Faschismus war bis 1943 überhaupt nicht antisemitisch" oder Ein weltnetz.tv-Mitbegründer als Antisemitismus-Experte

"...sondern wir müssen feststellen, der deutsche Faschismus war antisemitisch, der italienische Faschismus war bis 1943 überhaupt nicht antisemitisch, der argentinische Faschismus war antibritisch."  (Diether Dehm)
 

 
"1937 wurde in Italien ein Rassengesetz erlassen. Im Oktober 1938 wurden in Italien Gesetze und Verordnungen erlassen, die Jüdinnen und Juden aus Parteien ausschloss. Jüdinnen und Juden durften keine Geschäfte mehr mit über 100 MitarbeiterInnen führen, Grundeigentum über 20.000 Lire wurde Jüdinnen und Juden untersagt. Ehen zwischen italienischen Nicht-Jüdinnen und Nicht-Juden mit Jüdinnen und Juden wurden in Italien verboten. Im November 1938 wurde in Italien das "Gesetz zur Verteidigung der Rasse" erlassen. Ausländische Jüdinnen und Juden wurden aufgefordert bis Mitte März 1939 Italien und seine Besitzungen zu verlassen."  (Dr. Werner Brill)


Dr. Diether Dehm, der der Meinung ist, dass der italienische Faschismus bis 1943 überhaupt nicht antisemitisch gewesen sei, ist Schatzmeister der europäischen Linken, Mitglied im Bundesvorstand der Partei Die Linke und Mitbegründer von weltnetz.tv.

Auch dieses Bonmot stammt von der "intellektuellen Flachzange" (danke taz) Dr. Diether Dehm:  "Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben."


Nachtrag von 17:45 Uhr

Müllers Kampf:
Albrecht Müller (NachDenkSeiten- und weltnetz.tv-Mitbegründer) hat über seinen Rechtsanwalt Heiko Klatt von der Kanzlei Scheuermann Westerhoff Strittmatter beim Landgericht Köln gegen den böhsen NDR wegen der örtlichen Nähe des Buches „Meinungsmache“ mit Hitlers „Mein Kampf“ und rechtsradikalen Texten eine Einstweilige Verfügung erwirkt.


Leseempfehlung:  "America-Hating Professor Werner Rügemer Teaching American History at University of Cologne"

Mittwoch, 21. Oktober 2015

RT Deutsch zieht die Notbremse und distanziert sich von der PEGIDA

Bisher war sich RT Deutsch nicht zu schade, jedem dahergelaufenen Selbstdarsteller oder Querfröntler von ganz rechts bis ganz links eine Bühne für seine antiamerikanischen, antiisraelischen oder völkischen Tiraden zu bieten.
Nun versucht RT Deutsch offensichtlich die neurechten Geister und PEGIDA-Versteher, die sie mit ihrer Agenda rief, wieder abzuschütteln und distanziert sich von der PEGIDA. Dass ein RT Deutsch-Kameramann an der PEGIDA-Demonstration zusammengeschlagen worden war, dürfte bei dieser Einsicht auch eine Rolle gespielt haben... 

 
 
Die heutige Sendung "Der fehlende Part" wird mit diesen Worten angekündigt:
 
"Heute in der Sendung:

Seit einem Jahr ist Pegida auf Dresdens Straßen präsent. RT Deutsch übertrug einige Veranstaltungen per unkommentiertem Livestream und wurde deswegen schnell zum „Pegida-Sender“ erklärt. Die zunehmende Radikalisierung der Bewegung bekam am vergangenen Montag auch ein Kameramann von der RT-Ruptly zu spüren. Zeit für eine Stellungnahme.

Kathrin Oertel war bis zu ihrem Ausstieg Pegida-Pressesprecherin. Mittlerweile sieht sie die Bewegung kritisch und sagt: Man kann sehr gut Kritik an der herrschenden Politik üben, ohne Pegida hinterher zu laufen."  (RT Deutsch)

 


Kathrin Oertel als "gutes Beispiel" - na super...



Gemeinsame Erklärung der Otto Brenner Stiftung und Dr. Wolfgang Storz - Querfront-Arbeitspapier wieder online




"Hintergrund für die Entscheidung, das Papier aus dem Netz zu nehmen, war, dass Herr Jebsen von der Untersuchung seine Persönlichkeitsrechte verletzt sah, Schadensersatzansprüche androhte, Änderungen an dem Arbeitspapier verlangte, die Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung erwartete und bei Ablehnung mit einer Klage vor Gericht drohte. Die Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung ist seitens der Stiftung nicht unterschrieben worden. Auch der Text einer Gegendarstellung, die der Rechtsanwalt von Herrn Jebsen am 18. September der OBS vorlegte, war nach unserer Einschätzung nicht veröffentlichungsfähig.
Stiftung und Autor waren und sind sich einig: Eine gerichtliche Auseinandersetzung über ein Arbeitspapier, über dessen Befunde und Wertungen selbstverständlich gestritten werden kann und soll, ist dem Gegenstand unangemessen. So kam es zu der Entscheidung, das Arbeitspapier aus dem Netz zu nehmen, damit die Rechtsanwälte beider Seiten in Ruhe die Sachlage klären und etwaige berechtigte Ansprüche von Herrn Jebsen auf Änderungen festhalten können. Dass Fehler oder falsche Tatsachenbehauptungen zu korrigieren sind, ist für Stiftung wie Autor selbstverständlich.
Alle telefonischen und schriftlichen Versuche von Stiftung und unserem gemeinsamen Rechtsanwalt, zwischenzeitlich zu einer verbindlichen außergerichtlichen Einigung mit dem Rechtsbeistand von Herrn Jebsen zu kommen, sind bisher erfolglos gewesen. Deswegen wird das Arbeitspapier in einer geringfügig überarbeiteten Fassung mit Datum vom 19. Oktober wieder online gestellt und von Stiftung und Autor ausschließlich in dieser Fassung verbreitet. Die redaktionellen Korrekturen und inhaltlichen Präzisierungen berühren in keiner Weise den Kern des Arbeitspapieres und die zentralen Befunde der Untersuchung. Sie betreffen die Punkte, die bereits in den beiden Erklärungen des Autors eine Rolle spielen; mit diesen hatte der Autor auf öffentlich vorgetragene Kritik reagiert, sie stehen unverändert auf der Webseite der Stiftung."  (Otto Brenner Stiftung)




Passt:
Ken Jebsen, der dauernd mit dem Anwalt droht, macht in seinen neusten Youtube-Videos Werbung für die Anarchie...
 

Dienstag, 20. Oktober 2015

Pirinçcis KZ-Aussage sei in einem “sarkastisch gemeinten Kontext” gefallen, meint Jens Berger heute in den NachDenkSeiten…

Jens Berger ist empört. Er findet, dass die Überschrift des Spiegel-Artikels hoch manipulativ sei:
"Es liegt mir absolut fern, Akif Pirinçci oder PEGIDA zu verteidigen. Aber die Überschrift des SPON-Artikels ist hoch manipulativ. In der – zweifelsohne widerwärtigen – Rede Pirinçcis fiel besagtes KZ-Zitat im sarkastisch gemeinten Kontext, dass Politiker (rechte) Kritiker „leider“ nicht mehr in KZs stecken könnten. Das ist geschmacklos und vor allem vor dem Zusammenhang, dass die von Pirinçci gemeinten Kritiker eine ideologische Nähe mit den Betreibern der KZs haben, geschichtsvergessen. Dieser Zusammenhang kann sich durch die Überschrift des SPON-Artikels jedoch nicht erschließen, obgleich er im Artikel durchaus erwähnt wird. Durch die Nutzung des Zitats ohne den Kontext in der Überschrift muss der Eindruck entstehen, Pirinçci wünsche sich KZs für muslimische Einwanderer. Dieser Schluss lässt sich aus der Rede jedoch nicht ziehen.  (Jens Berger, NachDenkSeiten)
 
Ob der PEGIDA-Mob wegen Pirinçcis Sarkasmus geklatscht hatte?
Die "hoch manipulative" Überschrift des Spiegel-Artikels lautet übrigens wie folgt: "Eklat bei Pegida-Demo: "Die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb""
 
 
Wie heisst eigentlich der Fachausdruck, wenn jemand durch das Aufbauschen eines kleinen Fehlers von grösseren Skandalen abzulenken versucht...?
Jens Berger skandalisiert also lieber eine Spiegel-Überschrift als die gefährliche, kriminelle Entwicklung des PEGIDA-Mobs.



Wie sagte der von Albrecht Müller hochgelobte Compact-Autor und PEGIDA-Versteher Willy Wimmer doch bei Ken Jebsen so schön: "denen kommt man mit dem verbalen Gummiknüppel und knüppelt sie moralisch nieder, indem man sagt, das was die artikulieren, ist a priori rechts oder ist nazistisch und damit kann man in Deutschland Jeden mundtot machen"
Und der weltnetz.tv-Mitbegründer Konstantin Wecker meinte in einem Interview mit der böhsen "Kampfpresse": "Wir müssen das Pack enteignen. Anders geht es nicht."
Haben Sie bei den VorLügSeiten  QuerFrontSeiten NachDenkSeiten irgendwo eine Empörung darüber gelesen...?
Und bis heute sucht man beim Spiegelfechter von Jens Berger einen Artikel über den PEGIDA-Galgen oder den Mordanschlag auf Henriette Reker vergebens...



Wer sich Pirinçcis Hetzrede antun will, klicke  hier  drauf. Für alle Anderen hat Nobody die Rede so zusammengefasst:
Die Grünen sind eine “Kinderfickerpartei”
Politiker sind “Gauleiter gegen das eigene Volk”
Flüchtlinge sind “Invasoren”
Deutsche werden “mit Moslemsaft vollgepumpt”
Deutschland wird zur ”Moslemmüllhalde”
 
 
Nachtrag von 15:55 Uhr
 
Muss man gesehen haben (Vorsicht: "hoch manipulativ"):
 
 
"In Dresden will Jaafar Abdul Karim von Pegida-Anhängern wissen, was sie auf die Straße treibt und ob sie Angst vor ihm, dem Journalisten mit Migrationshintergrund haben. Die Reaktion: Er wird angeschrien und angegriffen."  (Spiegel)


Montag, 19. Oktober 2015

Albrecht Müller und der PEGIDA-Versteher


"Der Rechtsterrorismus ist nicht wieder da, er war vielmehr nie weg. Und es kann kein Zweifel bestehen, dass die teils offenen Gewaltandrohungen aus dem Umfeld von Pegida, NPD, AfD und einschlägigen Internetseiten und Facebook-Gruppen diesen Rechtsterrorismus ideologisch befördern."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 19. Oktober 2015)
 
 
 
Ob Jens Berger bei seinem Kommentar in den heutigen "Hinweisen des Tages" bewusst war, dass der von Albrecht Müller (NachDenkSeiten) hochgelobte Compact-Autor und PEGIDA-Versteher Willy Wimmer, der sogar Gast an den Pleisweiler Gesprächen 2014 war, ein PEGIDA-Versteher ist...?
Willy Wimmer gehört auch zu diesem "Umfeld von Pegida"!
 
 
 
 
Reiner PEGIDA-Sprech. Noch Fragen...?

Samstag, 17. Oktober 2015

Willy Wimmer über die PEGIDA

Anlässlich des neuen Video-Formates "Positionen" von KenFM sagte Willy Wimmer - er war auch Gast an den Pleisweiler Gesprächen 2014 - über die PEGIDA allen Ernstes:
 
"...werden die Leute [Anm.: PEGIDA-Anhänger], die sich dagegen verwahren, die werden... denen kommt man mit dem verbalen Gummiknüppel und knüppelt sie moralisch nieder, indem man sagt, das was die artikulieren, ist a priori rechts oder ist nazistisch und damit kann man in Deutschland Jeden mundtot machen..."
 

 
"...und genau diese Leute [Anm.: Migranten, denen wir Obdach geben] gehen dann auf diesen Leim der Salafisten und wem auch immer ein und betätigen sich kriegerisch. Und das richtet sich natürlich gegen uns. Dieses Empfinden wird man nicht los und die Leute, die in Dresden auf die Strasse gehen - und das denken auch im Rheinland Viele und in anderen deutschen Landesteilen - die machen sich Sorgen darüber, ob wir unser Land in fünf Jahren noch wiedererkennen oder wie das aussehen soll, und das ist automatisch immer die Frage danach, wie hilflos muss eigentlich eine Regierung sein, das alles zuzulassen, und diese Regierung, Bundesjustizminister, Aussenminister, der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger, die prügeln dann auf diejenigen ein, die von ihrem originären demokratischen Recht Gebrauch."  (Willy Wimmer)


Sagt jetzt nicht, das hättet Ihr nicht gewusst, dass Willy Wimmer solche Sachen sagt...

"Es ist, sorry, lieber Herr Müller, paranoid." (Peter Henkel)

"Und nun die vermutlich erfolglose Bitte: Tun Sie was gegen diese obsessive Medienverächtlichmachung, Ihre eigene wie die unzähliger Mitbürger. Sie ist in dieser oft hasserfüllten Radikalität unbegründet und auf die Dauer hochgefährlich."  (Peter Henkel)
 
 
Nicht nur diese obsessive Medienverächtlichmachung ist auf Dauer hochgefährlich, auch die Verteufelung von Politikern und "amoralischen Leuten an der Spitze"...

 
 
Albrecht Müller bei KenFM:  "Wir haben amoralische Leute an der Spitze!"  (bei Minute 45:50)

Einige Sekunden später sagt Albrecht Müller in die Kamera von KenFM:
"Wenn mich jemand fragen würde: Wie sieht der Leibhaftige aus? Dann würde ich sagen: So!"
Und Albrecht Müller zeigt ein Foto von Schäuble mit Djsselbloem...
 
Wolfgang Schäuble war am 12. Oktober 1990 bei einem Attentat während einer Wahlkampfveranstaltung von Dieter Kaufmann niedergeschossen worden.
Eine Kugel traf den Kiefer, die andere das Rückenmark. Beim Versuch, dem Attentäter die Waffe aus der Hand zu schlagen, wurde der Personenschützer Klaus-Dieter Michalsky durch einen dritten Schuss an der Hand und der Bauchseite verletzt. Schäuble ist seit dem Attentat vom dritten Brustwirbel an abwärts gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen.  (via Wikipedia)
 

Freitag, 16. Oktober 2015

Ist das noch sachliche Israelkritik...?


 
 
Lesen Sie bitte ihren ganzen Artikel!  Mir wurde schwindlig dabei.
Und mit dieser "Israelfreundin" will Albrecht Müller (NachDenkSeiten) allen Ernstes zusammenarbeiten...?
 
 
Leseempfehlung:  "Ein antizionistisches Familientreffen"   (muss man gelesen haben!)

Ist das noch sachliche Medienkritik...?

"Ulrich Ziegler vom Deutschlandfunk ist ein Krebsgeschwür, das entfernt werden muss"  (Dok, Propagandaschau)
 

 
 
 
Ist das noch sachliche Medienkritik...?


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Galgen für Merkel und Gabriel nicht strafbar

Wie ein Strafrechtsexperte heute Morgen auf Deutschlandfunk erklärte, ist der Galgen für Angela Merkel und Sigmar Gabriel nicht strafbar, weil man dem Erbauer des Galgens niemals nachweisen könne, dass er dies ernst gemeint habe. Es brauche eine eindeutige Tötungsabsicht.
 
Auch diese kranken Gewaltphantasien eines gewissen H.-M. Sch. in den NachDenkSeiten sind nicht strafbar:
"Wenn ich den/die verantwortlichen Spiegel-Journalisten vor mir hätte, wäre Waterboarding a la Guantanamo ein Streicheln, verglichen mit meinen Phantasien davon, was ich mit diesem widerlichen, verbrecherischen Abschaum gerne anstellen würde! Aber das sind meine privaten süßen Träumereien."
 

 
Albrecht Müller hatte diese kranken Gewaltphantasien bei vollem Bewusstsein ausgewählt und auf seinen NachDenkSeiten am 13. Oktober 2015 veröffentlicht...